Arbeitspsychologie

  • Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz
  • Bewerbungstraining
  • Potenzialanalysen
  • Workshops

Kompetente und motivierte MitarbeiterInnen sichern langfristig den Erfolg eines Unternehmens. Die Schaffung eines gesundheitsfördernden Arbeitsumfelds liegt deshalb sowohl im Interesse des Unternehmens als auch im Interesse der MitarbeiterInnen. Mit 1. Jänner 2013 hat der österreichische Gesetzgeber in einer Novelle zum ArbeitnehmerInnenschutzgesetz jeden Arbeitgeber dazu verpflichtet, arbeitsbedingte psychische Fehlbelastungen zu ermitteln, zu beurteilen, zu dokumentieren und entsprechende betriebliche Maßnahmen zu setzen (§§ 4,5 und 7 ASchg).

  • Ziel ist die Evaluierung und Veränderung krankmachender Arbeitsbedingungen
  • Evaluiert wird die psychische Belastung des speziellen Arbeitsplatzes und nicht die psychische Belastung von Herrn/Frau X an diesem Arbeitsplatz
  • Die Erhebung muss anonym sein
  • das Arbeitsinspektorat kontrolliert, ob die Evaluierung durchgeführt wird

Evaluiert werden müssen  vier Bereiche

  1. Anforderungen der Arbeitsaufgaben und Art der Tätigkeiten (Umgang mit Menschen, einseitige Tätigkeiten, hohe Informationsdichte,…)
  2. Sozial- und Organisationsklima (Zusammenarbeit mir Führungskräften und Kollegen, Feedbackkultur,…)
  3. Arbeitsumgebung und Arbeitsraum (Lärm, Klima, Platzverhältnisse,…)
  4. Arbeitsabläufe und Organisation (Unterbrechungen, fehlende Information, Arbeitszeitgestaltung,…)

Arbeitspsychologie

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Anforderungen an Evaluierungsverfahren

  • Objektivität, Reliabilität, Validität
  • Nur bestimmte Verfahren werden vom Arbeitsinspektorat akzeptiert
  • Akzeptiert wird nur die fachgerechte Anwendung eines Verfahrens
  • Es gibt Befragungs- und Beobachtungsmethoden
  • Die Erhebung mittels eines Verfahrens ist nur ein „Puzzleteil“ im Gesamtprozess der vorgeschriebenen Evaluierung psychischer Belastungen
Ein Bewerbungstraining bereitet Sie gezielt auf Fragen vor, mit denen Sie in einer Bewerbungssituation konfrontiert werden. Vor allem geht es aber darum, dass Sie sich mit Ihren Stärken und Schwächen auseinandersetzen, um sich optimal präsentieren zu können.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere und damit verbunden für ein zufriedenes Leben ist es, die eigenen Stärken und Schwächen genau zu kennen. Denn nur dann kann man sich für den richtigen Schultyp oder den richtigen Berufszweig entscheiden. Sowohl bei der Ausbildung aber auch später bei beruflicher Veränderung oder beim Wiedereinstieg in das Arbeitsleben ist es hilfreich, mit Hilfe von objektiven Kriterien und der fachlichen Analyse einer/s ArbeitspsychologIn, die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen.

Anhand von persönlichen Gesprächen, aktuellen standardisierten Testverfahren am Computer werden objektiv Stärken und Schwächen festgestellt. Die Potenzialanalyse erfolgt immer individuell, je nach Fragestellung. Erfasst werden einerseits leistungsbezogene Fähigkeiten, andererseits aber auch wesentliche Persönlichkeitsfaktoren (soft skills). Die Daten werden umfassend ausgewertet und jede/r bekommt einen schriftlichen Bericht der Ergebnisse. Gemeinsam wird dann der weitere berufliche Weg geplant und gegebenenfalls begleitet.

Zielgruppen

  • Jugendliche bei der Wahl des Schultyps oder der Frage, ob Lehre oder Schule der richtige Weg ist
  • Erwachsene, die sich beruflich verändern möchten oder ein bestimmtes Karriereziel anstreben
  • Für Unternehmer, die die berufliche Karriere ihrer MitarbeiteInnen gezielt fördern wollen